Sport, Entwicklung und was Kinder wirklich bewegt
Dein Kind steht auf der Matte, schaut auf die Stelle, an der es abspringen soll, und tritt wieder zurück. Beim dritten Anlauf sagt es leise, dass es das heute nicht kann. Du hast gesehen, wie viel Mühe es sich gibt.
Beim Salto verliert dein Kind kurz die Orientierung. Das ist ein Gefühl, das der Körper zu Recht ernst nimmt. Kinder, die sich Zeit lassen, handeln oft vernünftig.
Frag, was genau Angst macht: die Landung, die Drehung oder der Gedanke an die anderen, die zuschauen. Je genauer dein Kind es benennt, desto leichter findet ihr eine Lösung. Danke ihm für seine Ehrlichkeit.
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Die Trainerin kennt Hilfen wie Matten, Gurte oder Zwischenschritte. Frag sie, wie der Salto in kleinen Schritten aufgebaut wird. Du musst nichts selbst beibringen.
Sag nicht „Das hast du doch schon hundertmal geschafft." Dein Kind weiß das und fühlt sich dadurch schlechter. Verzichte auch auf Druck mit Wettkämpfen oder Vorführungen.
Lobe den Mut, nicht das Ergebnis: „Ich habe gesehen, dass du es versucht hast." Das stärkt dein Kind mehr als jeder gelungene Salto.
Wenn dein Kind länger über Ängste oder Schmerzen klagt, sprich mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin. Sideline kann dir Worte für die Gespräche zu Hause vorschlagen.
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