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Turnen: Dein Kind hat Angst vor dem Salto

Das Kind will den Salto können und traut sich nicht. Wie du Mut begleitest, ohne zu drängen.

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z.B. Timo hat als Tormann einen Patzer gemacht und weint. Er will nicht in die Kabine.

Dein Kind steht auf der Matte, schaut auf die Stelle, an der es abspringen soll, und tritt wieder zurück. Beim dritten Anlauf sagt es leise, dass es das heute nicht kann. Du hast gesehen, wie viel Mühe es sich gibt.

Warum Angst beim Turnen normal ist

Beim Salto verliert dein Kind kurz die Orientierung. Das ist ein Gefühl, das der Körper zu Recht ernst nimmt. Kinder, die sich Zeit lassen, handeln oft vernünftig.

Was du sagen kannst

Frag, was genau Angst macht: die Landung, die Drehung oder der Gedanke an die anderen, die zuschauen. Je genauer dein Kind es benennt, desto leichter findet ihr eine Lösung. Danke ihm für seine Ehrlichkeit.

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Rolle der Trainerin

Die Trainerin kennt Hilfen wie Matten, Gurte oder Zwischenschritte. Frag sie, wie der Salto in kleinen Schritten aufgebaut wird. Du musst nichts selbst beibringen.

Was du besser lässt

Sag nicht „Das hast du doch schon hundertmal geschafft." Dein Kind weiß das und fühlt sich dadurch schlechter. Verzichte auch auf Druck mit Wettkämpfen oder Vorführungen.

Ein Beispiel für zu Hause

Lobe den Mut, nicht das Ergebnis: „Ich habe gesehen, dass du es versucht hast." Das stärkt dein Kind mehr als jeder gelungene Salto.

Wenn dein Kind länger über Ängste oder Schmerzen klagt, sprich mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin. Sideline kann dir Worte für die Gespräche zu Hause vorschlagen.

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