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Leichtathletik: Dein Kind hat vor dem Start Bauchweh

Kurz vor dem Lauf wird dem Kind schlecht. Was du vor, an und nach dem Wettkampf tun kannst.

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z.B. Timo hat als Tormann einen Patzer gemacht und weint. Er will nicht in die Kabine.

Du stehst mit deinem Kind am Rand der Bahn, und es hält sich den Bauch. Es sagt, ihm sei schlecht, es wolle nicht laufen. Du fragst dich, ob du es gehen lassen oder anschieben sollst.

Was hinter dem Bauchweh stecken kann

Aufregung zeigt sich bei vielen Kindern im Körper. Vor einem Start ist das häufig. Es heißt nicht, dass dein Kind nicht laufen will oder nicht kann. Es heißt, dass es ihm wichtig ist.

Was am Wettkampftag helfen kann

Bleib ruhig und kurz angebunden. Ein Satz wie „Ich bin da, und du darfst aufgeregt sein" reicht. Gib etwas zu tun: Schuhe prüfen, Startnummer anstecken, kurz Aufwärmen. Handlung nimmt Anspannung.

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Was du vorher klären kannst

Frag die Trainerin, wie sie mit nervösen Kindern umgeht. Oft gibt es kleine Rituale, die dein Kind mitmachen kann.

Was du besser lässt

Sag nicht „Du musst jetzt laufen" oder „Reiß dich zusammen". Auch Belohnungen für gute Platzierungen erhöhen den Druck.

Wenn die Beschwerden häufig auftreten oder auch außerhalb von Wettkämpfen, sprich mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin.

Ein Beispiel für zu Hause

Besprecht am Abend davor, was dein Kind morgen früh braucht, um sich wohlzufühlen. Manche wollen Ruhe, andere Musik. Dein Kind weiß es oft besser, als du denkst.

Sideline kann dir helfen, solche Absprachen zu formulieren.

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