Sport, Entwicklung und was Kinder wirklich bewegt
Du stehst mit deinem Kind am Rand der Bahn, und es hält sich den Bauch. Es sagt, ihm sei schlecht, es wolle nicht laufen. Du fragst dich, ob du es gehen lassen oder anschieben sollst.
Aufregung zeigt sich bei vielen Kindern im Körper. Vor einem Start ist das häufig. Es heißt nicht, dass dein Kind nicht laufen will oder nicht kann. Es heißt, dass es ihm wichtig ist.
Bleib ruhig und kurz angebunden. Ein Satz wie „Ich bin da, und du darfst aufgeregt sein" reicht. Gib etwas zu tun: Schuhe prüfen, Startnummer anstecken, kurz Aufwärmen. Handlung nimmt Anspannung.
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Frag die Trainerin, wie sie mit nervösen Kindern umgeht. Oft gibt es kleine Rituale, die dein Kind mitmachen kann.
Sag nicht „Du musst jetzt laufen" oder „Reiß dich zusammen". Auch Belohnungen für gute Platzierungen erhöhen den Druck.
Wenn die Beschwerden häufig auftreten oder auch außerhalb von Wettkämpfen, sprich mit dem Kinderarzt oder der Kinderärztin.
Besprecht am Abend davor, was dein Kind morgen früh braucht, um sich wohlzufühlen. Manche wollen Ruhe, andere Musik. Dein Kind weiß es oft besser, als du denkst.
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