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Eishockey: Dein Kind bekommt eine Strafzeit und will nicht mehr aufs Eis

Zwei Minuten auf der Strafbank können für Kinder lang werden. Wie du das Gespräch danach führst.

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z.B. Timo hat als Tormann einen Patzer gemacht und weint. Er will nicht in die Kabine.

Dein Kind sitzt auf der Strafbank, die Mannschaft spielt in Unterzahl, und du siehst, dass es zur Hallenuhr starrt. Nach dem Spiel sagt es leise, dass es nie wieder aufs Eis möchte.

Was in deinem Kind vorgeht

Eine Strafzeit fühlt sich für viele Kinder an wie ein Fehler vor Publikum. Dazu kommt das Gefühl, das Team im Stich gelassen zu haben. Das trifft Kinder oft härter, als Erwachsene vermuten.

Was nach dem Spiel hilft

Warte, bis dein Kind von sich aus erzählt. Wenn es das tut, hör zu, ohne zu bewerten. Du kannst sagen: „Das war ein blöder Moment, und du hast ihn ausgehalten." Das zeigt, dass du seine Stärke siehst.

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Regeln verstehen

Manche Strafen entstehen, weil Kinder die Regeln noch nicht ganz verstehen. Frag den Trainer in Ruhe, was genau gepfiffen wurde und wie dein Kind das vermeiden kann. Dann wird aus der Scham eine Aufgabe.

Was du besser lässt

Kritisiere nicht den Schiedsrichter in Hörweite deines Kindes. Dein Kind lernt dadurch, die Schuld bei anderen zu suchen, und die Unsicherheit bleibt.

Ein Beispiel für zu Hause

Besprecht am nächsten Tag, was dein Kind in so einer Situation anders machen könnte. Lass es selbst Ideen nennen. Wenn es nichts findet, biete eine an und frag, ob sie passt.

Sideline kann dir helfen, solche Gespräche ohne Vorwurf zu führen.

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