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Sport, Entwicklung und was Kinder wirklich bewegt

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Im Training stark, im Spiel nicht: Woran das liegen kann

Dein Kind zeigt im Training, was es kann, und im Spiel scheint es wie verwandelt. Mögliche Gründe und was du tun kannst.

Im Training sitzt jeder Wurf, im Spiel gehen die Bälle daneben. Du siehst es von außen und fragst dich, ob dein Kind einfach nicht belastbar ist. Meist steckt etwas Verständlicheres dahinter.

Der Druck ist anders

Im Training wird niemand gezählt, im Spiel schon. Kinder merken, dass Zuschauer da sind, der Trainer auf die Bank schaut und Punkte zählen. Selbst wenn niemand etwas sagt, ändert sich die Stimmung. Manche Kinder werden dadurch vorsichtig und spielen weniger frei.

Der Gegner macht nicht, was die Übung vorgibt

Im Training sind Abläufe bekannt. Im Spiel passiert Unvorhergesehenes. Kinder, die Abläufe gut gelernt haben, brauchen oft Zeit, bis sie sie auch in unübersichtlichen Situationen nutzen können. Das ist Übungssache.

Erwartungen von außen

Wenn dein Kind weiß, dass du genau zuschaust, kann das schwer wiegen. Manche Kinder spielen ruhiger, wenn Eltern weiter weg stehen oder sich zwischendurch mit anderen unterhalten. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Möglichkeit, den Druck zu verringern.

Was du fragen kannst

Nach dem Spiel, ohne Bewertung: „Wie hat sich das Spiel für dich angefühlt?" Vielleicht sagt dein Kind, dass es Angst vor Fehlern hatte. Dann weißt du, woran ihr arbeiten könnt.

Was der Trainer beitragen kann

Frag den Trainer, ob es im Training Übungen gibt, die Spielsituationen ähnlicher machen. Und ob dein Kind in Spielen kurze, klare Aufgaben bekommen kann, zum Beispiel „heute achtest du auf die Laufwege". Das hilft, den Kopf vom Ergebnis zu lösen.

Begleite dein Kind in jedem Moment — mit persönlichem Coaching.