Sport, Entwicklung und was Kinder wirklich bewegt
Nach dem dritten verpatzten Annahmeball rollt dein Kind mit den Augen und seufzt hörbar. Du kennst diesen Blick, und du fürchtest, dass er in der Mannschaft nicht gut ankommt.
Beim Volleyball hängt jeder Punkt von drei Kontakten ab. Wenn eine Spielerin patzt, ist der ganze Ablauf dahin. Dein Kind spürt das direkt und reagiert oft, bevor es nachdenken kann.
Frag: „Was hat dich heute am meisten geärgert?" Hör die Antwort an, ohne zu urteilen. Danach kannst du ergänzen: „Wie, glaubst du, hat sich die Mitspielerin dabei gefühlt?" Kinder können sich oft gut hineinversetzen, wenn man sie fragt.
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Viele Trainer arbeiten mit Ritualen nach Fehlern, etwa einem kurzen Zuruf oder einem Klatschen. Wenn eure Mannschaft das noch nicht hat, kannst du den Trainer freundlich darauf ansprechen.
Gib deinem Kind nicht recht, wenn es über andere schimpft, auch wenn es stimmt. Das bestärkt den Ärger. Sag lieber: „Ich verstehe, dass dich das aufregt."
Übt gemeinsam einen Satz für den Moment nach einem Fehler, zum Beispiel „Weiter, wir holen den Punkt." Dein Kind kann ihn im nächsten Training ausprobieren.
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