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Volleyball: Dein Kind ärgert sich über Mitspielerinnen

Ein verpatzter Ball, ein genervter Blick. Wie du deinem Kind hilfst, im Team ruhig zu bleiben.

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z.B. Timo hat als Tormann einen Patzer gemacht und weint. Er will nicht in die Kabine.

Nach dem dritten verpatzten Annahmeball rollt dein Kind mit den Augen und seufzt hörbar. Du kennst diesen Blick, und du fürchtest, dass er in der Mannschaft nicht gut ankommt.

Warum Volleyball so schnell Ärger weckt

Beim Volleyball hängt jeder Punkt von drei Kontakten ab. Wenn eine Spielerin patzt, ist der ganze Ablauf dahin. Dein Kind spürt das direkt und reagiert oft, bevor es nachdenken kann.

Was du nach dem Spiel sagen kannst

Frag: „Was hat dich heute am meisten geärgert?" Hör die Antwort an, ohne zu urteilen. Danach kannst du ergänzen: „Wie, glaubst du, hat sich die Mitspielerin dabei gefühlt?" Kinder können sich oft gut hineinversetzen, wenn man sie fragt.

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Was im Team helfen kann

Viele Trainer arbeiten mit Ritualen nach Fehlern, etwa einem kurzen Zuruf oder einem Klatschen. Wenn eure Mannschaft das noch nicht hat, kannst du den Trainer freundlich darauf ansprechen.

Was du besser lässt

Gib deinem Kind nicht recht, wenn es über andere schimpft, auch wenn es stimmt. Das bestärkt den Ärger. Sag lieber: „Ich verstehe, dass dich das aufregt."

Ein Beispiel für zu Hause

Übt gemeinsam einen Satz für den Moment nach einem Fehler, zum Beispiel „Weiter, wir holen den Punkt." Dein Kind kann ihn im nächsten Training ausprobieren.

Sideline kann dir Ideen geben, wie du solche Gespräche gelassen führst.

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