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Schwimmen: Dein Kind ist im Training schneller als im Wettkampf

Im Training laufen die Zeiten, im Wettkampf bleiben sie aus. Wie du mit der Enttäuschung umgehst.

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z.B. Timo hat als Tormann einen Patzer gemacht und weint. Er will nicht in die Kabine.

Im Training schlägt dein Kind alle an, im Wettkampf liegt die Zeit eine Sekunde dahinter. Du siehst die Enttäuschung im Gesicht, noch bevor es aus dem Wasser steigt.

Warum das so oft vorkommt

Im Wettkampf kommen Lärm, fremde Becken und Zuschauer zusammen. Der Körper schüttet mehr Aufregung aus, und viele Kinder verkrampfen. Dass die Zeit schlechter ausfällt, ist bei Kindern recht normal.

Was du nach dem Lauf sagen kannst

Frag nicht nach der Zeit. Sag lieber: „Ich habe gesehen, wie du bis zum Schluss gekämpft hast." Wenn dein Kind selbst über die Zeit sprechen will, hör zu und sprich keine Bewertung aus.

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Was der Trainer beitragen kann

Frag, ob es Übungen gibt, die Wettkampfsituationen im Training nachstellen. Manche Gruppen schwimmen interne Wettkämpfe, damit Kinder sich an das Gefühl gewöhnen.

Was du besser lässt

Rechne keine Zeiten vor und vergleiche nicht mit anderen. Dein Kind kennt jede Hundertstelsekunde ohnehin.

Ein Beispiel für zu Hause

Legt gemeinsam ein kleines Ziel fest, das nichts mit der Zeit zu tun hat, etwa einen ruhigen Start oder eine saubere Wende. So lernt dein Kind, was es selbst beeinflussen kann.

Sideline kann dir Sätze vorschlagen, die nach dem Wettkampf Druck herausnehmen.

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